Dienstag, 3. Juli 2007

Grünes Licht für Ideen - Salon Schmitz gibt Gas


In Olzheim (Eifel) gibt es zwar nicht viel zu sehen, aber man kann hier ein fantastisches Beispiel von Marketing und Kundenorientierung erleben. Der Friseur Salon Schmitz holt seine Kunden (LKW Fahrer) im wahrsten Sinne dort ab, wo sie sind - und zwar an der Tankstellenkasse und in ihrem Fahrzeug. Das Unternehman hat als Idee für Kundenakquise eine grüne Lampe im Fenster des Friseursalons installiert, das den Brummifahrern anzeigt, ob gerade ein Platz frei ist oder nicht. Im Frachtgeschäft ist Zeit ein wichtiges Gut. Und das hat der Salon Schmitz verstanden. Deshalb bietet der Salon Schmitz die wichtigste Information (Platz frei) auf die einfachste, schnellste und für den Kunden bequemste Weise an. Auf einem Schild in der Tankstelle prangt deshalb die Information ("Bei gründem Licht - Termin frei"), so dass es jeder weiss. Vom Rasthofparkplatz aus kann man schon von weitem das Licht erkennen.
Sie machen es Ihren Kunden einfach mit Ihnen ins Geschäft zu kommen (siehe Jörgs Managementgrundsatz #2 und #4) und zwar spontan und ohne lästige Terminreservierung. Ein Besuch beim Salon Schmitz lohnt sich.

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Sonntag, 24. Juni 2007

Employee of the moment (3) - Mehr als Kaffee


Im Casa del Caffe Vergnano kann man meiner Ansicht nach den besten Kaffee in Düsseldorf trinken. Das ist aber nicht alles. Es ist gemütlich eingerichtet, das Essen ist exzellent, die Zeitungen sind aktuell und nicht zerlesen, das Team freundlich und zuvorkommend. Neben diesen gibt es aber zwei ganz konkrete Gründen, warum ich Holger Diewald mit seinem Team in meine Liste der "employee of the moment" aufgenommen habe. Erstens: das Casa del Caffe Vergnano ist eines der wenigen Cafes, das Sonntags bereits um 9 Uhr geöffent hat. Zweitens: hier gibt es Kinder-Cappucino. Das ist: herrlich feiner Milchschaum mit Schokopulver oben drauf, serviert in einer kleinen Espressotasse. Ich finde es eine Superidee und Kinder lieben es, wie ich mich schon des öfteren überzeugen konnte! Ich kann einen Besuch in der Luegallee in Oberkassel (hier Google Map anzeigen) nur empfehlen.

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Sonntag, 17. Juni 2007

What a difference - Telefonvorbereitung mit Bluetooth im neuen Ford Mondeo

Seit Samstag (16. Juni 2007) ist der neue Ford Mondeo bei den Autohändlern zu haben. In der AutoBild Online sprach der Redakteur bereits vor einiger Zeit von einem spürbaren Entwicklungssprung dieses Fahrzeuges. Der Meinung kann ich mich nur anschliessen.

Ich habe mir das Fahrzeug vor dem Hintergrund der Bedienug zum Thema Telefonieren angesehen. Neben den in Spiegel Online beschriebenen neuen Bedienkonzept gibt es auch ein, wie ich finde, in dieser Klasse nicht übliches Telefonvorbereitungspaket (was von der Firma Nokia Automotive hergestellt und als Sonderausstattung zur Verfügung gestellt wird). Damit lassen sich viele Funktionen im Fahrzeug, wie die Klimaanlage, das Telefon, die Navigation, etc. per Sprache steuern. Das ist nicht nur sicher, sondern auch unheimlich komfortabel. Die Qualität der Spracherkennung ist, finde ich, sehr gut. Aber, diese Telefonvorbereitung kann noch mehr!
Durch die Bluetooth Technologie braucht man sich keine Gedanken mehr darüber zu machen, wo man das Handy im Auto verstaut. Man kann es im Aktenkoffer, in der Jackentasche, im Handschufack oder sonst wo lassen - das System verbindet automatisch Handy und Fahrzeug in dem Moment wo man sich dem Fahrzeug nähert und einsteigt. Mit einer Telefonvorbereitung, die auch Bluetooth-fähig ist, ist das Telefonieren einfacher, braucht man nicht für jedes neue Handy auch einen neuen Halter kaufen, erhöht sich der Wert des Fahrzeuges und man bekommt mehr Komfort.



Wer sich für einen neuen Mondeo entscheidet, dem kann ich nur raten, sich auch die Audiopakete genauer anzusehen (in der Wunschausstattung des Fahrzeugkonfigurators). Hier erhält der Kunde bspw. im Audiopaket 1 die Telefonvorbereitung B mit einem Sony CD System für 720 Euro (statt 935 Euro für das Sony CD System alleine + 300 Euro für die Telefonvorbereitung B = 1.235. Preisvoretil: 515 Euro). Das ist ein wirklich kundenorientierter Kampfpreis.

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Employee of the moment (2) - Christoph Türks



Christoph Türks kommt meinem Bild eines Verkäufers schon sehr nahe. Er hört aufmerksam zu, macht aktiv Vorschläge, zeigt einem sein Angebot, berät einen gut, kennt sich in der Anwendung und Handhabung der Produkte aus und das Wichtigste: er erkennt Verkaufschancen.

Die Story: ich liess mich im Holzfachhandel Ramrath über die Möglichkeiten für einen Zaun in meinem Garten beraten, war mir aber noch nicht sicher, welche Art Zaunpfahl ich nehmen wollte. Ich traf also keine Entscheidung, kaufte das, was ich vorhatte zu kaufen und wollte mir den Rest noch einmal überlegen. Dass ich bei Ramrath kaufen wollte war aber nach der guten Beratung klar. Endgültig überzeugt hat mich aber die aufmerksame Idee von Herrn Türks, die Details und den Preis für den fraglichen Zaunpfahl auf meine Rechnung (aber mit der Mengeneinheit 0 zu schreiben) zu setzen. Ich hatte alle Informationen zur Hand: Name und Daten des Unternehmens, Preis des Artikels, den Ansprechpartner und ich konnte mich schon mal an den Anblick auf der Rechnung gewöhnen. Ich kaufte am Tag danach.


Was man daraus lerenen kann? Erkennen Sie die Signale des Kunden und nehmen Sie sie als Verkaufschancen war. Machen Sie es dem Kunden einfach mit Ihnen ins Geschäft zu kommen, wie in meinem kleinen Beispiel. (Jörgs Managementgrundsatz #2)

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Ist doch alles gesagt - Redefaulheit im Hagebaumarkt

Samstag Nachmittag gegen 13:50 im Hagebaumarkt, Korschenbroich:
Ich stehe an der Kasse, lege meine Sachen aufs Band.

Verkäuferin: "Kundenkarte?"
Ich: "Nein, habe ich nicht."
Verkäuferin: "Postleitzahl"
Ich: (etwas erstaunt) "Ja, habe ich. 41352"

Pause

Ich: (fragend) "Können Sie auch ganze Sätze bilden oder geht das nur mit einem Wort?"
Verkäuferin: (Unverständnis im Gesicht) "Was? Wieso?"
Ich: "Naja, es wäre höflicher wenn Sie ganze Sätze aus Ihren Fragen formulieren würden und nicht einfach nur Wörter hinschmeissen."
Verkäuferin: "Tüte?"
Ich gehe - (Unverständnis im Gesicht)

Mein Tipp: - nicht der Rede wert -

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Slippery when wet - über falsch bestückte Papierhandtuchspender

Es macht mich verrückt, wenn ich keine Papierhandtücher aus einem Spender bekomme. Sie glauben, dass ich mich über ein Kleinigkeit, ein Selbstverständlichkeit aufrege oder dass ich pedantisch bin? Kann sein. Vielleicht. Aber da ich es so oft erlebe (wie in diesem Beispiel auf meiner mit der Bahn von Mannheim nach Stuttgart letzte Woche) reicht es, um es hier zu erwähnen. Es ärgert mich, wenn ich rumkruschen muss, mir die Finger und Hände aufschneide bevor ich ein Handtuch aus dem Spender nehmen kann. Es ist lieblos, macht unzufrieden und kostet die Unternehmen (zugegebenermassen in einem eher unwichtigen Bereich) viel Geld, weil man nicht eines sondern mindestens fünf Tücher rausreisst.

Es reicht scheinbar nicht, dass Handtücher eine Falz haben, an der man erkennt wie herum man es rein legen muss. Deshalb schreibe ich es noch eimal hier: Die Papierhandtücher gehören mit der Falz nach unten! Mein Tipp als Berater: Gehen Sie nicht davon aus, dass etwas selbstverständlich ist. Erklären Sie es Ihren Mitarbeitern und schreiben Sie es auf! (Jörgs Managementgrundsatz #5).

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Employee of the moment (1) - AirBerlin Crew





Ein Lob der Crew des AirBerlin Fluges von Köln nach München (AB6115) diesen Dienstag (12. Juni 2007). Nicht oft wird man an Bord mit so viel Charme und Höflichkeit bedient - und mit einer Portion Witz. Selbst meinen kleinen Test "Sonderwunsch", den ich immer mal wieder gerne mache (ich habe nach einem zweiten Snack gefragt), hat die Crew bestanden. Mein Tipp als Berater: Prozesse gehören organisiert. Die Kunst ist, dass die Menschen in diesen Prozessen trotzdem ihr individuelles Potenzial entfalten können (Jörgs Managementgrundsatz #10).

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